Vor nunmehr 20 Jahren wurde in Rom die Priesterbruderschaft St. Petrus (FSSP)
gegründet. Sie ist eine von mehreren Gemeinschaften, die sich der Förderung der
Missa Tridentina verpflichtet sehen. Die "FSSP" ist die Größte und Bedeutendste
dieser Gemeinschaften; ihre Priester zelebrieren ausschließlich in der
außerordentlichen Form.
Zum "kleinen" 20-jährigen Jubiläum der Bruderschaft pilgerten alleine aus den
deutschsprachrigen Ländern über 1000 Gläubige zusammen mit ihren Priestern nach
Rom.
Am 17. Oktober, dem Vorabend des Jubiläumspontifikalamts lud H.H. Pater John
Berg, Generaloberer der FSSP, alle deutschsprachrigen Pilger zu einem Empfang.
Er dankte nochmals dem Heiligen Vater für das Motu Proprio und zeigte sich
hocherfreut über die positive Entwicklung der FSSP, die vor 20 Jahren kaum
jemand erwartet hätte.
Für die Zukunft sieht H.H. Pater Berg zwei Schwerpunkte für die
Priesterbruderschaft:
Ein Schwerpunkt werde eine weitere Zunahme der Apostolate sein, auch hier und
da weitere Übernahmen von Personalpfarreien, wie der kürzlich in Rom errichteten
Personalpfarrei. In den Apostolaten sollen alle Sakramente in der
außerordentlichen Form angeboten werden und natürlich auch ein reges
"Gemeindeleben" existieren, wie es an den meisten Orten bereits der Fall sei.
Hierzu gehörten auch regelmäßige Katechesen und Veranstaltungen nicht zuletzt
insbesondere auch für Kinder, Jugendliche und Familien.
Ein anderer Schwerpunkt sei die Schulung von Priestern in der
außerordentlichen Form des römischen Ritus, für die es bereits zahlreiche
Schulungen gab und weitere geben werde.
Die Gründung vor 20 Jahren bedeutete auch eine Trennung von der
Priesterbruderschaft St. Pius, die sich durch illegale Bischofsweihen vom
Heiligen Vater entfernte. Ein Zusammenkommen mit dieser Bruderschaft ist für H.H.
Pater Berg derzeit nicht ersichtlich, wenngleich er um das Gebet darum bat und
schließlich für Gott nichts unmöglich sei.
Homepage der FSSP
Die nächsten öffentlichen
Priesterschulungen